Legt ein Elternteil auf den Namen eines Kindes ein Sparbuch an, das er nicht aus der Hand gibt, deutet dies darauf hin, dass er sich die Verfügung über das Sparguthaben mindestens bis zum 18. Geburtstages des Kindes vorbehalten will.

Damit kann der Vater auch Abhebungen vornehmen, wenn das Sparguthaben aus seinem Vermögen stammt.

OLG Frankfurt/M., Beschluss v. 29.8.2018, 2 UF 66/18