Eine Weiterleitung von Nacktfotos ohne Einwilligung der abgebildeten Person ist eine Verletzung der Intimsphäre und des Rechts am eigenen Bild und so  des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Die abgebildete Person hat  daher einen Unterlassungsanspruch. Dies gilt auch dann, wenn der Name der fotografierten Person nicht erwähnt worden ist. Weil die abgebildete Persone durch die Aufnahme und das Verschicken der Bilder per WhatsApp aber eine wesentliche Ursache für deren Weiterverbreitung gesetzt hat, minderte das die Höhe der Entschädungszahlung.

OLG Oldenburg, Beschluss vom 6.4.2018, 13 U 70/17