Aufwendungen für die Anlage eines rollstuhlgerechten Weges im Garten eines Einfamilienhauses sind nicht zwangsläufig, wenn sich auf der anderen Seite des Hauses eine Terrasse befindet, die mit dem Rollstuhl erreichbar ist.

Das Finanzamt lehnte den Abzug als außergewöhnliche Belastungen ab. Aufwendungen für den Umbau eines Gartens könnten nicht berücksichtigt werden , weil dies den durchschnittlichen Wohnkomfort übersteige. Der in der Rechnung enthaltene Lohnanteil konnte aber nach § 35a EStG erücksichtigt werden.

Hinweis: Revision zum BFH wurde zugelassen