Eine Flug­ge­sell­schaft muss ihren Gäs­ten nach einer min­des­tens zwei­stün­di­gen Ver­spä­tung In­for­ma­tio­nen über die ihnen zu­ste­hen­den Scha­dens­er­satz­an­sprü­che aus­hän­di­gen (Art. 14 Abs. 2 FluggastrechteVO). Anderenfalls , muss sie die Kos­ten er­set­zen, die durch ein ers­tes An­walts­schrei­ben ent­ste­hen.

BGH, Urteil vom 1.9.2020 – X ZR 97/19