Schüler, die einen Job nur während der Ferien ausüben, sind kurzfristig Beschäftigte, wenn die Tätigkeit vertraglich oder zeitlich auf nicht mehr als 3 Monate oder insgesamt 70 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres angelegt ist.
Von einem Drei-Monats-Zeitraum ist nur dann auszugehen, wenn der Job an mindestens 5 Tagen in der Woche ausgeübt wird. Bei Beschäftigungen von regelmäßig weniger als 5 Tagen in der Woche ist auf den Zeitraum von 70 Arbeitstagen abzustellen.
Auf die Höhe des Einkommens aus einer solchen Beschäftigung kommt es nicht an. Diese kurzfristigen Beschäftigungsverhältnisse sind sozialversicherungsfrei, aber steuerpflichtig.
Schüler (Minderjährige vertreten durch ihre Eltern) können sich die Lohnsteuer im Rahmen der Einkommensteuererklärung vom Finanzamt „wiederholen“.
Der Bund der Steuerzahler weist daraufhin, dass für Schüler, die nach ihrem Ferienjob eine Ausbildung beginnen, die Sozialversicherungsfreiheit insgesamt nicht gilt.