Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) hat ab 1.8. 2008 mit der Versendung der persönlichen Steuer-Identifikationsnummer begonnen. Wenn diese Aktion im Herbst 2008 abgeschlossen ist, wird erstmals jeder bei einem Einwohnermeldeamt registrierte Bürger mit einem unveränderlichen Kennzeichen von Geburt bis zum Tod durch eine staatliche Verwaltung zentral erfasst sein.

Die Maßnahme führt zum gläsernen Steuerzahler. Neben bereits bekannten Einsatzmöglichkeiten lassen sich über die IdNr. noch viele weitere Vorhaben umsetzen. Das zeigt sich in jedem neuen Gesetzentwurf, etwa aktuell zum Bürokratieabbau. Generell wird das Besteuerungsverfahren modernisiert und auf neue elektronische Kommunikations- und Verarbeitungsverfahren umgestellt. Damit sind Steurpflichtige im Bundesgebiet eindeutig identifizierbar. Mit der IdNr. wird erstmals auch über Ländergrenzen hinweg eine korrekte Zuordnung von Besteuerungsgrundlagen möglich.

siehe www.haufe.de Top-Thema: Die Steuer-Identifikationsnummer: Eine Kennzahl fürs Leben