Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte von Bürgern bei der Beratungshilfe gestärkt. Dass diese bislang im Bereich des Steuerrechts verwehrt wurde, ist ein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz in Verbindung mit dem Sozial- und Rechtsstaatsprinzip, entschieden die Karlsruher Richter. § 2 Absatz 2 BerHG (Beratungshilfegesetz) sei insoweit mit Art. 3 Abs. 1 GG unvereinbar (Beschluss vom 14.10.2008; Az.: 1 BvR 2310/06).